Höhlen Fähre

Ihre Timeline:

Abreise: 09:00 – Rückkehr: 11:30
Abreise: 10:00 – Rückkehr: 12:30
Abreise: 11:00 – Rückkehr: 13:30
Abreise: 12:00 – Rückkehr: 14:30
Abreise: 14:00 – Rückkehr: 16:30
Abreise: 15:00 – Rückkehr: 17:30
Abreise: 16:00 – Rückkehr: 18:30
Abreise: 17:00 – Rückkehr: 19:30

Preis Erwachsene: €16.00*
Preis Kind: €8.00*

*Höhleneingang nicht inbegriffen.

Neptungrotte

Die Grotta di Nettuno (deutsch: c) ist eine Tropfsteinhöhle bei Alghero in der Provinz Sassari auf Sardinien, nahe dem Capo Caccia.

Die Grotte liegt einen Meter über dem Meeresspiegel am Fuße einer 110 m hohen steilen Felswand und ist nur bei ruhiger See zu besichtigen. Sie ist über eine 654 Stufen zählende Treppe in der fast senkrechten Steilwand, der Escala del Cabirol (deutsch: Rehleiter), zu erreichen. Alternativ kann man auch an einer weniger anstrengenden Bootstour von Alghero oder einem nahe gelegenen Parkplatz aus teilnehmen.

Von dem weitverzweigten, etwa 4 km langen Höhlensystem sind nur einige hundert Meter für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Rahmen der Führung können Tropfsteingebilde, Kalksinterablagerungen und ein kleiner etwa 120 m langer Salzwassersee, der mit dem Meer verbunden ist, besichtigt werden. Erklärungen erfolgen über fest installierte Lautsprecher auf Italienisch, Englisch und Deutsch.

Alghero

Alghero, katalanisch L’Alguer ist eine Stadt in der Provinz Sassari auf der italienischen Insel Sardinien. Sprachwissenschaftlich ist es als katalanische Sprachinsel von Bedeutung.

Alghero hat 44.100 Einwohner (Stand 31. Dezember 2013) auf einer Fläche von 225 km² und liegt an der Westküste (Geografische Lage: 40° 33′ Nord, 8° 19′ Ost). Die Altstadt verfügt über viele mittelalterliche Baudenkmäler, die typisch für mittelalterliche Städte auf dem Gebiet der Krone von Aragon sind. Dicke Mauern umschließen die Altstadt, die auf einem Felsvorsprung liegt. Schmale Gassen und Steinstufen führen zu den Plätzen und Kirchen.

Die Periode der Fremdherrschaft über Sardinien, die etwa 800 v. Chr. mit den Phöniziern und Karthagern begann und sich über etliche Zwischenstufen fortsetzte, wurde im 11. Jahrhundert in Alghero damit fortgeführt, dass die genuesische Familie Doria die Stadt im Namen der Republik Genua von sarazenischen Piraten befreite, besetzte und in eine Festung gegen die konkurrierenden Pisaner umbaute. Im Jahre 1354 eroberten die Katalanen (das Haus Aragon) die Stadt, bauten die Festung aus und vertrieben die einheimische Bevölkerung. Das führte unter anderem zur Gründung der Stadt Villanova Monteleone.

Ein Teil der Einwohner spricht immer noch Katalanisch, da Kolonisten aus Barcelona die Stadt neu besiedelten, nachdem die Sarden 1372 nach einem Volksaufstand gegen den aragonischen König Pere IV. vertrieben wurden.

Das Katalanische wurde im 17. Jahrhundert als offizielle Sprache durch das Spanische, später durch das Italienische ersetzt. Im Jahr 1990 verstanden noch etwa 60 % der Bevölkerung den katalanischen Dialekt von Alghero, der derzeit nur noch von wenigen Familien an ihre Kinder weitergegeben wird. Verschiedene Vereinigungen fördern die Sprache und die Kultur, wie z. B. das Maria-Montessori-Zentrum und das Kulturwerk von Alghero.

Die Sprache ist aber, trotz anderslautender Richtlinien zum Minderheitenschutz in der italienischen Verfassung, vor Ort nur dürftig geschützt. Die Einwohner sprechen daneben natürlich Italienisch und verstehen zumindest die lokalen sardischen Dialekte.

Die Bewohner von Alghero nennen ihre Stadt Klein-Barcelona. Unter den lebendigen Traditionen in Alghero sticht der Gesang der Sibylle hervor, der, wie auf Mallorca, in der Weihnachtsnacht gesungen wird.